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Schädlingsbekämpfung
Schädlinge
Die beiden am häufigsten auftretenden Schädlinge bei der Cannabiszucht sind Spinnmilben und Thripse. Auch Blattläuse und Trauermücken sind oft auftretende Insekten. Spinnmilben, Thripse und Blattläuse saugen den Pflanzensaft aus den Blättern und schwächen die Pflanze. Die Larven der Trauermücke leben in der Erde oder im Substrat und saugen an den Wurzeln der Pflanze.
Spinnmilben
Spinnmilben sind sehr kleine und sich sehr langsam bewegende Insekten. Oft sind die Symtome auf den Blättern als erstes zu erkennen: Kleine weisse Punkte auf der Oberseite der Blätter. Die tierchen selber leben fast ausschlieslich auf der Blattunterseite und sind weiss oder schwerzweiss in einigen fällen sogar leicht rötlich. Die Eier sind ebenfalls auf der Unterseite der Blätter und weiss. Im vortgeschrittenen Stadium spinnen die Milben Fäden um die ganze Pflanze. Häufig treten Spinnmilben bei hohen Temperaturen und Trockenheit auf. Bei temperaturen unter 15ºc und Luftfeuchtigkeit über 80% sind Spinnmilben fast nicht lebensfähig. Bei Temperaturen Über 25ºc und Luftfeuchtigkeit unter 50% feiern die Milben party. Spinnmiolben treten in fast jedem Garten auf, doch die Anzahl ist oft so gering, dass sie dem Gärtner nicht auffallen. Zum Zeitpunkt des entdeckens ist es dann oft schon viel zu Spät und alle Masnahmen sind dann nur noch bedingt wirksam. Aus diesem Grund sollte immer vorbeugend gegen Spinnmilben vorgegangen werden. Bild links: Befallenes Blatt. Bild rechts: Stark befallene Pflanze
Thripse
Tripse sind auch sehr häufig auftretende Feinde in der Cannabiszucht. Wie die Spinnmilbe werden auch sie häufig über Stecklinge verbreitet. Auch sie treten bevorzugt bei schlechten Bedingungen im Anbaugebiet auf. Sie sind sehr flink und oft nur zu sehen , wenn sie sehr zahlreich vorhanden sind. Sie schädigen die Hanfpflanzen aber nicht ganz so stark wie die Hanfpflanze, da sie mit dem Klima welches um die Pflanzenspitzen herrscht nicht so gut zurechtkommen wie die Spinnmilben. Thripse haben es lieber etwas feuchter. Auch wenn die Thripse selber, auf grund ihrer Schnelligkeit, nicht so leicht entdeckt werden, so sind doch ihre Symptome leicht zu erkennen. Es gibt auch Leimtafeln (Blau), die zur Früherkennug von Thripsen eingesetzt werden können. Der Schaden an der Pflanze sind helle Flecken an der Oberseite der Blätter, die im Licht etwas schimmern (wie kleine Schneckenschleim Spuhren) und kleine schwarze Punkte.
Blattläuse
Blattläuse sind im Verhältniss zur Spinnmilbe Grosse Insekten. Sie können etwar die Grösse eines Streichholzkopfes annehmen. Die farben der Blattlaus reichen von grün über rot/braun bis schwarz. ausgewachsene Läuse haben oft Flügel und werden leicht mit Trauermücken verwechselt. Bezeichnend führ Blattläuse ist ihre behäbigkeit. Sie bewegen sich nur sehr langsam und sehen oft aus wie tot. Blattläuse verwandeln den Pflanzensaft in einen Süsen stoff, den sie ausscheiden und der auf den Blättern der Pflanzen einen glänzenden klebrigen Film hinterlässt. Dies kann unterumständen zu Schimmel führen. Blattläuse treten fast immer in kolonien auf und können sich auch sehr rasch ausbreiten.
Trauermücken
Trauermücken sind sehr leicht zu erkennen. Da sie relativ gross sind und durch den Pflanzraum fliegen. Sie legen ihre Eier in die Erde/Substrat aus diesen Eiern schlüpfen Larven die an den Wurzeln der Pflanze Saugen. Oft treten Trauermücken bei zu feuchtem Bodfen auf. An Gelben Leimtafeln sind sie schnell erkannt und können so frühzeitig bekämpft werden.
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