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Schädlinge



Die Cannabispflanze gilt als eine sehr wiederstandsfähige Pflanze. Sowohl im Bezug auf Schädlinge genauso wie auf alle anderen schädlichen Einflüsse.
Im Freilandanbau sind Schädlinge im Algemeinen eine sehr geringes Problem. Eine Ausnahme bilden grosse Monokulturen, in denen das Biologische Gleichgewicht gestört ist und sich Schädlinge sehr einfach ausbreiten können, da die natürlichwirkenden Kräfte nicht voll zur Ausbreitung kommen. Pflanzen und Tiere bilden in der freien Natur ein ausgewogenes System, welches dafür sorgt, daß sich die Tiere gegenseitig dezimieren und nebeneinander existieren ohne grösseren Schaden anzurichten.
Bei der Zucht in geschlossenen Räumen unter künstlich geschaffenen Bedingungen existiert kein ausgewogenes Gleichgewicht. Tritt hier ein Schädling auf, so kann er sich fast immer ohne Probleme rasch vermehren und sehr schnell zur Plage werden. Dem kann entgegen gewirkt werden, indem Nützlinge vorbeugend ausgesetzt werden. Nützlinge sind Tiere, die sich von Schädlingen, deren Eiern und deren Larven ernähren. Nützlinge haben die beste Wirkung wenn sie Vorbeugend eingesetzt werden. Wenn sich die Schädlinge einmal ausgebreitet haben sind sie nur noch bedingt wirkungsvoll.
Eine andere Methode ist die Schädlingsbekämpfung mit Spritzmitteln. Auch hier wird der größte Erfolg erzielt, wenn vorbeugend Gearbeitet wird. Die Schädlings bekämpfung mit für den Menschen gefährlichen Spritzmitteln ist für die Cannabiszucht nicht zugebrauchen, auch wenn ein paar durchgeknallte Züchter dies tun und die Gesundheit vieler Ahnungsloser bedrohen.
Es gibt Spritzmittel, die nach ein paar Tagen der Anwendung als ungefährlich gelten und in konventionellen Gärtnereien benutzt werden. Einige dieser Substanzen können sich aber bei hohen Temperaturen in sehr gefährliche Stoffe umwandeln. Da niemand Gemüse auf mehr als 800ºc erhitzt werden solche Mittel im Gartenhandel verkauft. Beim vrauchen von Cannabis entstehen temperaturen über 800ºc also aufgepasst Informier dich gründlich bevor du die Gesundheit aufs Spiel Setzt.
Grundsätzlich gibt es zwei arten von Spritzmitteln. Die einen töten die Insekten und werden auch als Kontaktgifte bezeichnet, obwohl einige nicht giftig sind, sondern die Insekten mechanisch töten indem sie sich um das Insekt schliesen und es so ersticken. Andere Mittel werden von der Pflanze aufgenommen, entweder über das Gieswasser oder über die Wurzeln und fügen der Pflanze Stoffe zu, die die Insekten nicht mögen oder sie sogar töten.

 
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