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Das Kreuzen
Das Kreuzen von Cannabis
Um mit dem Kreuzen verschiedender Hanfpflanzen Erfolg zu haben, ist es sinnvoll, sich in der Genetik auszukennen.
Jedes Gen in einem Organismus ist doppelt im Chromosomensatz vorhanden. Bei reinerbigen Cannabissorten unterscheiden sich diese beiden Gene nicht. Botanisch wird dieser Zustand homozygot genannt. Weichen die beiden Gene voneinander ab, wird von mischerbig oder heterozygot gesprochen.
Werden zwei homozygote Hanfpflanzen gekreuzt, ergeben sich 100%ig gleiche Nachkommen.
Die Dominanz einzelner Gene reguliert bei heterogenen Pflanzen das Erscheinungsbild. Das heisst, dasjenige Gen kommt zur Entfaltung, welches ein dominantes Vererbungsverhalten hat.
Annäherndhomozygote Sorten sind z.B: Durban Poison, Hollands Hope; Hindukusch, Skunk #1.
Wen Du eine Sorte immer wieder mit sich selber Kreutzt wirst du nach einigen Durchgängen eine annähernd homozygote Sorte erhalten. Diese ist aber sehr schwach und unter Umständen sehr anfällig. Wenn du so seperat mit zwei sorten vorgehst, und diese nach den durchgeführten Durchgengen zusammen kreutzt, wirst du eine Stabiele, sich sehr gleich verhaltende Sorte bekommen, die wieder starke wuchseigenschaften haben kann. Auf dem Weg dorthin kannst du die gewünschten Eigenschaften durch Selektion ereichen. Dazu ist es sinnvoll die Durchgänge mit einer hohen Anzahl an einzelnen Pflanzen durchzuführen, nur so kann sichergestellt werden, das gute Eigenschaften zur entfaltung kommen. Beim Züchten unseres Getreides wurden Durchgänge mit mehreren hundert tausend Pflanzen durchgeführt. Das kann in der Cannabiszucht leidernur sehr schwer ereicht werden. Cannabis ist aber deshalb wohl noch lange nicht ausgereitzt, was die Züchtung angeht, können wir noch auf einiges gespannt sein.
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