Dr. Knospe stellt vor: Erdbelüftung hilft der Pflanze
Die Wurzeln brauchen für ihr Wachstum Sauerstoff. Sauerstoff wird von jedem Wurzelmedium unterschiedlich aufgenommen. Mit zunehmender Feuchte des Mediums veringert sich die Fähigkeit Sauerstoff aufzunehmen. Feuchte Erde hat nur noch sehr wenig Sauerstoff, da das Wasser die Luft aus der Erde verdrängt.
Die Idee war, die Erde mit Luft und somit mit Sauerstoff zu versorgen. Dazu wurde, bei der Hanfzucht in einem Beet, ein Aquariumschlauch mit mehreren Löchern in die unterste Schicht gelegt. Der schlauch wurde an eine Luftpumpe angeschlossen, die Luftpumpe war über den Lampen angebracht; dadurch wurde warme Luft in die unterste Beetschicht geleitet. Die Luft strömte dann durch die Erde nach oben.
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Positiver Nebenefekte waren, daß zum einen die Erde von unten erwärmt wurde, was dem Wuchs der Pflanze sehr zuträglich ist, zum andern wurde die Luftfeuchtigkeit erhöt - was sich gerade im Anfangstadium der Pflanzen sehr positiv auf das Wuchsverhalten auswirkte.
Zum Ende der Blütephase, in der die feuchte Luft, wegen Schimmlegefahr, unerwünscht ist, wurden die Belüftungszeiten verringert. |
Bei der Anzucht in Töpfen ist der Aufbau etwas komplizierter, da für jeden Topf ein Schlauch benötigt wird, Aber gerade bei hohen Töpfen die mehr als 5 Liter Erde fassen, eignet sich dieses Verfahren, da das Gieswasser schnell in den unteren Bereich des Topfes sickert, sodaß unten im Topf die Erde noch feucht ist, werend sie an der Oberfläche des Topfes schon ausgetroknet ist.
Dieses verfahren eignet sich besonders gut für Erde, und nicht für Medien die schon eine gute Durchlüftung besitzen wie z.B. Hydrocorels, Oasis, Steinwolle, PU-Schaum e.t.c.
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